I. Allgemeine Fragen

1. Wann sprechen Sie von Lampen und wann von Leuchten?
Als Lampe oder Leuchtmittel wird die eigentliche Lichtquelle bezeichnet. Die Leuchte ist demnach der Beleuchtungskörper mit dem Leuchtmittel.

2. Wie ist der Begriff mittlere Lebensdauer definiert?
Die mittlere Lebensdauer ist der Mittelwert der Lebensdauer einzelner Lampen, die unter genormten Bedingungen betrieben werden. Zu diesem Zeitpunkt sind 50% der Lampen ausgefallen. Einige "Frühausfälle" schon eher, andere wesentlich später.

3. Von welcher Lebensdauer ist bei den elektronischen Vorschaltgeräten bzw. Trafos auszugehen?
Bei der max. Umgebungstemperatur ta von 40 bzw. 50°C (Aufdruck Gehäuse) betrieben, können nach 30.000h 10% ausfallen. Werden die Geräte bei 10°C geringerer Umgebungstemperatur betrieben, verdoppelt sich die Lebensdauer. Beispiel: Ein Gerät mit Aufdruck ta 40°C wird bei 20°C betrieben = nach 120.000h können 10% ausfallen.

4. Wenn man die Beleuchtung einschaltet wird das Radio gestört.
Die Antenne sollte möglichst weit von den Leitungen der Beleuchtung entfernt verlegt werden. Besser ist noch die Verwendung einer externen Antenne (Über einen SAT-Reciever oder Kabel-TV).

5. Welche Leistung wird bei Trafos im Standby Betrieb verbraucht, wenn diese nicht primärseitig geschaltet werden?
ca.1 bis 2W

6. Bei welchen Umgebungstemperaturen können die Leuchten betrieben werden?

Wenn keine Temperaturangabe oder Schutzart angegeben Ist, gilt: ta. max 25°C; IP 20

7. Wie kann man mehrere Trafos an einen EBS oder IR-S anschließen?
Durch Verwendung eines Euro Y- Verteilers (21503160101 mit einem Euro-Stecker und zwei Euro-Kupplungen) kann ein weiterer Trafo angeschlossen werden.

8. Welche Leuchten bei Hera haben die Schutzart IP 44?

Hier ein Bild mit den Bereichen im Bad, wo welche Schutzarten gefordert sind. Folgende Leuchten sind im Katalog mit IP 44 gekennzeichnet: ER-LED, EQ-LED, R 55-LED, R 68- / Q 68-LED, R 68- / Q 68-LED HO, SR 68-LED, AR 78 / AQ 78-LED, AR 45-LED.

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II. Halogen

1. Können Halogen Leuchten gedimmt werden?
Ja, mit dem Dimmer, für den der verwendete Trafo freigegeben ist: Phasenan- oder abschnittdimmer.

2. Welche Qualitätsmerkmale gibt es für Halogen-Strahler?
Hierfür haben wir eine Kundeninformation erstellt, die Sie sich HIER als pdf herunterladen können.

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III. Leuchtstoff

1. Wie funktionieren Leuchtstofflampen?
Der im Glasrohr der Leuchtstofflampe befindliche Quecksilberdampf sendet nach der Zündung UV-Strahlen aus. Durch den Leuchtstoff auf der Glasinnenseite werden diese UV-Strahlen in sichtbares Licht umgewandelt. Die Lichtfarbe hängt vom Leuchtstoff ab.

2. Was kann man tun, wenn eine ausgeschaltete Leuchtstofflampe im Dunklen nachglimmt?
Wenn nach dem Ausschalten noch ein Potential gegenüber dem Umfeld vorhanden ist, werden Quecksilberatome zur UV-Strahlung angeregt, die wie sonst auch, im Leuchtstoff in sichtbares Licht umgewandelt wird. Es ist kein Speichereffekt! Die Lösung: Stecken Sie den Schukostecker der Zuleitung anders herum in die Steckdose.

3. Was bedeutet eigentlich T2, T5 und T8?
Das T steht für die Bauform auf englisch "tube" und die Zahl ist der Durchmesser als X/8 Zoll (Inch) . Eine T2–Miniatur-Leuchtstofflampe hat einen Durchmesser von 7 mm. Außerdem gibt es T5-Leuchtstofflampen mit einem Durchmesser von 16 mm und T8-Leuchtstofflampen mit einem Durchmesser von 26 mm. Relativ neu ist die T4-Leuchtstofflampe, die einen Durchmesser von 13 mm hat, allerdings ist diese nicht genormt, sodass jeder Hersteller bei gleicher Wattage teilweise unterschiedliche Längen hat.

4. Können Leuchtstoff-Leuchten gedimmt werden?

Ja, mit entsprechenden Vorschaltgeräten. Es gibt zwei Versionen von Lichtsteuerungen: 1-10V und  DALI® (Hinweise zur Anwendung der OSRAM Touch DIM Funktion). Die Kompaktleuchtstoffleuchten Mycro Lynx von SYLVANIA lassen sich nicht dimmen.

5. Was muss beachtet werden, wenn die Leuchten gedimmt werden?

Neue Lampen sollten zu Beginn 100 Stunden bei 100% zur Stabilisierung des Entladungsvorgangs eingebrannt werden. Sonst können Farbunterschiede vorkommen und die Lebensdauer wird erheblich gemindert. (bei T5 nur noch ca. 6.000h).

6. Gibt es etwas zu beachten, wenn die Leuchten senkrecht montiert werden?
Bei den T5 Leuchten (bei T8 beliebig) sollten die Lampen so eingesetzt werden, dass der "cool spot" (Stempel auf dem Lampenrohr) sich unten befindet.

7. Warum Leuchten mit EVG?
Hierfür haben wir eine Kundeninformation erstellt, die Sie sich HIER als pdf herunterladen können.

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IV. LED

1. Was sind eigentlich Leuchtdioden? (LED)
Hierfür haben wir eine Kundeninformation erstellt, die Sie sich HIER als pdf herunterladen können.

2. Wie ist der Begriff Lebensdauer bei LEDs definiert?
Zu diesem Zeitpunkt ist der Lichtstrom max. auf 70% des Anfangswertes gesunken, wenn die Leuchten bei 25° Umgebungstemperatur betrieben werden.

3. Können LED Leuchten gedimmt werden?
Ja, mit den entsprechenden dimmbaren Trafos (Dim LED für 350mA bzw. LED 24/15W und LED 24/30W für 24V) und 1-10V Dimmern (für 350mA Leuchten gibt es den "350/16W dim" Trafo der mit einem Unterputz-Dimmeinsatz funktioniert ). Für 24V LED-Leuchten gibt es auch einen 15W und 30W Trafo mit Anbau Funkdimmer incl. Wandhalter oder Einbau Funkdimmer.

4. Kann ich LED Leuchten im Einzelfall mit Silikon festkleben?
Ja, allerdings darf nur neutralvernetzendes (ohne Essigsäure) verwendet werden, weil sonst die Phosphorschicht der LED durch die Säure angegriffen wird und der Farbort dann in Richtung lila driftet.

5. In welche Risikogruppen sind Hera LED-Leuchten einklassifiziert?

Alle Hera LED-Leuchten sind in die Risikogruppen 0 bzw. 1 einklassifiziert. Für diese Risikogruppen ist keine Kennzeichnung erforderlich.

6. Können die LED-Leuchten an Batterien bzw. Akkus betrieben werden?

Ja, direkt an 24V Typen, allerdings sollte die Spannung nicht über 26V liegen, weil sich dann die Lebensdauer der LEDs reduziert.

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