Messetermine:

15.-21. Januar 2018

Köln

Halle 4.2 Gang C Nr. 024

16.-19. Februar 2018

München

Halle A2, Stand 200/303

18.-23. März 2018

Frankfurt

Halle 4.2 Stand C20

Welche lichttechnischen Grundbegriffe gibt es?
Jeder, der mit Licht arbeitet, Beleuchtung verkauft oder erklärt, braucht die folgenden Begriffe, um Licht und seine Wirkungen beschreiben zu können:

1. Lichtstrom (Lumen = lm)
Dies ist die gesamte von einer Lichtquelle (Lampe) abgegebene Lichtleistung. Der Lichtstrom ist besonders wichtig, weil es die Größe ist, mit der der Verbraucher die "Helligkeit" von Lichtquellen beschreibt. Zum Beispiel erreicht man mit einer 100 Watt Glühlampe ca. 1.360 Lumen. Mit einer 21 Watt Leuchtstofflampe werden bereits ca. 1.900 Lumen erreicht. Der Lichtstrom ist also das Licht, das die Lampe abgibt.

2. Lichtstärke I (Candela = cd)
Die Lichtstärke ist der in einer bestimmten Richtung abgegebene Lichtstrom einer Lampe oder Leuchte. Die Art des Reflektors einer Lampe oder Leuchte bestimmt die Lichtstärkenverteilung und wird häufig als Lichtstärkeverteilungskurve dargestellt.

3. Beleuchtungsstärke E (Lux = lx = lm/m²)
Die Beleuchtungsstärke wird durch den Lichtstrom einer Lampe in Lumen dividiert durch die beleuchtete Fläche in Quadratmetern ausgedrückt. Bei Vollmond erreicht man etwa 1 Lux, eine gute Arbeitsplatzbeleuchtung hat etwa 1.000 Lux, und an einem sonnigen Sommertag im Freien werden ca. 100.000 Lux gemessen.

4. Leuchtdichte L (cd/m²)
Mit der Leuchtdichte wird der Helligkeitseindruck, den das Auge von einer Fläche hat, gemessen. Neben der Lichtstärke ist außerdem der Reflexionsgrad der Fläche entscheidend. Dabei reflektiert eine helle Fläche sehr viel besser als eine dunkle.

5. Lichtausbeute

Mit der Lichtausbeute (= Lumen pro Watt) beurteilt man die Wirtschaftlichkeit von Lampen. Je mehr Licht (Lumen) man für die eingesetzte elektrische Leistung (Watt) erhält, desto geringer sind die Betriebskosten und desto besser ist die Wirtschaftlichkeit. Während man bei Halogenglühlampen ca. 15 Lumen pro Watt erreicht, können es bei Leuchtstofflampen durchaus 94 Lumen pro Watt sein.

6. Lichtfarbe und Farbtemperatur
Die Lichtfarbe einer Lichtquelle wird durch die Farbtemperatur beschrieben. Mit Glühlampen erreicht man etwa 2.700 Kelvin (K) und mit Leuchtstofflampen bis über 6.000 K. Eine Lichtquelle mit 3.000 K hat einen höheren Rotanteil, eine Lichtquelle mit 6.000 K hat einen höheren Blauanteil.

7. Farbwiedergabe

Farben werden als natürlich empfunden, wenn wir sie unter Tageslicht sehen. Aus diesem Grunde billigt man künstlichem Licht dann eine sehr gute Farbwiedergabe zu, wenn dieses Licht die Gegenstände bzw. ihre Farben ähnlich wie bei Tageslicht erscheinen lässt. Der Maßstab dafür sind die Farbwiedergabe-Eigenschaften einer Lichtquelle, die in Stufen des „allgemeinen Farbwiedergabe-Index“ Ra ausgedrückt werden. Eine Lichtquelle mit Ra = 100 zeigt alle Farben optimal. Je niedriger der Ra Wert ist, umso weniger gut werden die Farben wiedergegeben.